Friedhöfe
Die Friedhöfe St. Marienberg und St. Stephani befinden sich seit dem 1. Januar 2018 in der Trägerschaft der Stadt Helmstedt. Bitte wenden Sie an die dortige Friedhofsverwaltung.
Zeitzeuge Grabmal
Auf den Friedhöfen befinden sich ca. 15.000 Grabstellen. Besonders auf dem St.-Stephani-Friedhof sind zahlreiche denkmalgeschützte Grabsteine zu finden, die ein Stück der Stadtgeschichte seit dem späten 19. Jahrhundert darstellen. Über den St.-Stephani-Friedhof schreibt Susanne Weihmann in der Einleitung ihres Buches "Zeitzeuge Grabmal. Friedhof St. Stephani Helmstedt": Der Helmstedter St. Stephani-Friedhof mit seinen Grabmalen, die vielfach noch aus der Zeit um 1900 stammen und ihm einen eigenartigen Reiz verleihen, lädt uns zum Spaziergang ein. Üppiges Grün, soweit das Auge blickt, die mächtigen Bäume verleihen ihm Parkcharakter. Die erste Bestattung auf dem am Magdeburger Tor gelegenen größten Begräbnisplatz dieser Stadt erfolgte 1872. Hier ruhen Tote aus unterschiedlichen Schichten und Berufen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Neben eher schlicht gehaltenen Grabzeichen mit Inschriften wie Weichenstelleroder Maurerpolier zeugen einige aufwendig gearbeitete Anlagen von der gesellschaftlichen Stellung der Verstorbenen und dem Vermögen ihrer Nachkommen - ein breites, vielgestaltiges Spektrum der Helmstedter Einwohner in Stein.
Literatur: Susanne und Jochen Weihmann, Zeitzeuge Grabmal. Friedhof St. Stephani Helmstedt, Helmstedt, 2001.
Zu beziehen bei der Friedhofsverwaltung.
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