Friedhöfe St. Stephani und St. Marienberg
Die Friedhöfe St. Stephani und St. Marienberg befinden sich seit der Aufhebung des Kirchenverbandes Helmstedt in der Trägerschaft der Propstei Helmstedt.
Bei Fragen zu Bestattungen und Grabstellen wenden Sie sich bitte an die Friedhofsverwaltung in der Kirchlichen Verwaltungsstelle Helmstedt, Max-Planck-Weg 1, 38350 Helmstedt, Telefon 05351/5869-0. Die zuständige Mitarbeiterin ist Grit Wahnschaffe, Telefon 05351/5869-20. Mail
Auf den Friedhöfen befinden sich ca. 15.000 Grabstellen. Besonders auf dem St.-Stephani-Friedhof sind zahlreiche denkmalgeschützte Grabsteine zu finden, die ein Stück der Stadtgeschichte seit dem späten 19. Jahrhundert darstellen.
St.-Stephani-Friedhof
Über den St.-Stephani-Friedhof schreibt Susanne Weihmann in der Einleitung ihres Buches "Zeitzeuge Grabmal. Friedhof St. Stephani Helmstedt":
"Der Helmstedter St.-Stephani-Friedhof mit seinen Grabmalen, die vielfach noch aus der Zeit um 1900 stammen und ihm einen eigenartigen Reiz verleihen, lädt uns zum Spaziergang ein. Üppiges Grün, soweit das Auge blickt, die mächtigen Bäume verleihen ihm Parkcharakter.
Die erste Bestattung auf dem am Magdeburger Tor gelegenen größten Begräbnisplatz dieser Stadt erfolgte 1872. Hier ruhen Tote aus unterschiedlichen Schichten und Berufen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Neben eher schlicht gehaltenen Grabzeichen mit Inschriften wie Weichensteller oder Maurerpolier zeugen einige aufwendig gearbeitete Anlagen von der gesellschaftlichen Stellung der Verstorbenen und dem Vermögen ihrer Nachkommen - ein breites, vielgestaltiges Spektrum der Helmstedter Einwohner in Stein."
Literatur: Susanne und Jochen Weihmann, Zeitzeuge Grabmal. Friedhof St. Stephani Helmstedt, Helmstedt, 2001.
Zu beziehen bei der Autorin Susanne Weihmann, Gustav-Steinbrecher-Straße 21, 38350 Helmstedt


